Frank Sieren, Jahrgang 1967, gilt als „einer der führenden China-Spezialisten“ (Die ZEIT). Der Kolumnist des Handelsblattes und Autor zahlreicher Fernsehdokumentationen für ARD und ZDF lebt seit 1994 in Peking. Die LONDON TIMES zählt ihn zu den „maßgeblichen Chinakennern Deutschlands“. Seine Bestseller Der China Code (2006) und Der China Schock (2008) waren in Deutschland der Auftakt zu einer breiten China-Debatte. Sein neues Buch „Angst vor China“ erschien im September 2011. Auch in seinen Dokumentarfilmen thematisiert Sieren die dramatischen globalen Veränderungen. Seine ZDF-Dokumentation »Und ewig lockt das Öl - Chinas Griff nach Afrika«, wurde 2007 zum G8 Gipfel gesendet und erreichte einen Marktanteil von über 10 Prozent. Der SWR zeigte im Sommer 2009 seine Doku »Chinesen im Porschefieber – eine Schwarzwaldreise mit Aufsteigern«. Im Dezember 2010 lief »Nähen bis zum Umfallen? Mit Deutschen Prüfern unterwegs in Asien«, ebenfalls mit großem Erfolg im ZDF. 2011 drehte Sieren für den SWR eine »Länder, Menschen, Abenteuer«-Episode mit dem Titel: »Im Steppenwind – Nuomin He, der fliegende mongolische Fotograf«, die im Februar 2012 gesendet wurde.
Zhang Wei,
Der Erfahrene mit den guten Kontakten. Seit fast zwei Jahrzehnten realisiert der chinesische TV- und Werbeprofi Projekte in ganz Asien und darüber hinaus. Als Kameramann hat er auf allen Kontinenten gedreht. Mit seinem dicht geknüpften Netzwerk in Asien und seiner interkulturellen Kompetenz sorgt er für reibungslose Abläufe und macht auch schon mal das Unmögliche möglich. Zuletzt ermöglichte er es sinocom.tv, als erste ausländische Produktionsfirma eine China-Doku zu drehen, selbstgedrehte Luftaufnahmen eine zentrale Rolle spielen. Bevor er als Kameramann für Reuters lange für internationale Medien arbeitete, war er Regisseur und Produzent für das chinesische Staatsfernsehen. Als Partner bei sinocom.tv hilft er heute, auch schwierige Drehs reibungslos möglich zu machen.
Anke Redl,
Anke Redl ist halb Deutsche, halb Engländerin und ihre Familie lebt schon in der dritten Generation in China. Ihr deutscher Großvater wohnte bereits Anfang des letzten Jahrhunderts in der Zentralprovinz Hunan. Ihr Großvater väterlicherseits war britischer Offizier in Indien. Seit über zehn Jahren lebt Anke Redl in Peking und spricht fliessend Mandarin. Nach ihrem Wirtschafts- und Sinologie-Studium in Heidelberg, Köln, Peking und in London (SOAS) war sie Fernsehproduzentin bei Reuters in China und arbeitete an Filmen für den WDR und das ZDF, sowie als Researcher bei der Financial Times Media & Telecoms. 1999 gründete sie die Medienunternehmensberatung CMM-I, deren Managing Director sie bis heute ist. Das Unternehmen ist inzwischen eine der führenden Beratungen für den chinesischen Markt mit Kunden aus den USA, Europa und Südostasien. CMM-I ist ausserdem der exkusive China-Agent der MIP TV, der größten Fernsehmesse der Welt und vertritt den deutschen Film in China. Seit 4 Jahren ist sie zudem die executive Produzentin und Miteigentümerin von sinocom.tv
Martin Gronemeyer, geboren 1979 in Düsseldorf, ist Sinologe und Redakteur bei Sinocom.tv in Peking. Als Autor und Co-Autor drehte er Reportagen und Dokumentationen für private und öffentliche Sender in Deutschland, darunter die zweiteilige Doku-Soap „Sanfte Draufgänger – Die Rennfahrer vom Nürburgring“, die bei RTL ausgestrahlt wurde oder „Kommt Europa in die Hölle?“ eine Arte-Reportage über den wachsenden Erfolg bibeltreu-protestantischer Christen in Europa. 2009 realisierte er für Arte „Patient als Beute - Streit um die Gesundheitsmilliarden“, einen Film über die Widersprüche zwischen Gemeinwohl und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Bei Sinocom unterstützt er Regisseur Frank Sieren bei den Drehs und kümmert sich als Field Producer um Protagonisten, Abläufe und inhaltliche Kohärenz.